Starke Mitte. Sicherer Alltag.
Modernes Beckenboden- und Rückentraining mit elektromagnetischer Muskelstimulation
Ein starker Beckenboden verändert mehr als man denkt
Blasenschwäche, ein Druckgefühl im Becken oder Unsicherheit beim Husten, Niesen und Sport sind Beschwerden, über die viele Menschen nur ungern sprechen – obwohl sie den Alltag erheblich beeinflussen können.
Auch häufiger oder plötzlich auftretender Harndrang, eine verminderte Stabilität der Körpermitte, Rückenschmerzen oder Veränderungen des sexuellen Empfindens können mit der Funktion des Beckenbodens und seinem Zusammenspiel mit der übrigen Muskulatur zusammenhängen.
Dabei ist Beckenbodentraining längst nicht nur ein Thema für Frauen nach einer Schwangerschaft. Auch Männer, Menschen nach Operationen oder Personen, denen es schwerfällt, ihren Beckenboden bewusst wahrzunehmen und gezielt anzusteuern, können von einem individuell abgestimmten Training profitieren.
Mögliche Signale eines nicht optimal arbeitenden Beckenbodens
• ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport
• häufiger oder plötzlich auftretender Harndrang
• Unsicherheit bei Belastungen im Alltag
• Druck-, Schwere- oder Fremdkörpergefühl im Becken
• Schwierigkeiten, den Beckenboden wahrzunehmen oder gezielt anzuspannen
• Veränderungen nach Schwangerschaft und Geburt
• Beschwerden beziehungsweise Funktionsverlust nach urologischen oder gynäkologischen Eingriffen
• Veränderungen der sexuellen Funktion
• fehlende Stabilität im Zusammenspiel von Beckenboden und Körpermitte
• Stuhl- oder Windinkontinenz
Genau hier setzen wir an: mit gezieltem Training statt mit einem „Wunderstuhl“.

Neu in der Praxis Auszeit: EMP Chair Pro Select
Modernes Muskeltraining mit elektromagnetischen Impulsen
Was passiert beim EMP-Training?
Beim EMP-Training sitzen Sie bequem und vollständig bekleidet auf dem EMP Chair Pro Select. Eine im Sitz integrierte Magnetspule erzeugt elektromagnetische Impulse, die motorische Nervenfasern im Bereich des Beckenbodens stimulieren. Dadurch werden wiederholt Muskelkontraktionen ausgelöst – ohne Vaginal- oder Analsonde und ohne dass Sie den Beckenboden während der gesamten Anwendung bewusst anspannen müssen.
Eine Trainingseinheit dauert 28 Minuten. In dieser Zeit wechseln – abhängig vom ausgewählten Programm – unterschiedliche Impuls- und Kontraktionsphasen miteinander ab. Programm und Intensität werden individuell auf Ihre Ausgangssituation und Ihr Trainingsziel abgestimmt.
Das Besondere daran: Die Muskulatur kann auch dann neuromuskulär aktiviert werden, wenn es Ihnen bislang schwerfällt, den eigenen Beckenboden wahrzunehmen oder gezielt anzusteuern.
- 28 Minuten | vollständig bekleidet | nicht invasiv | individuell einstellbar
Wichtig zu wissen:
Beim EMP-Training geht es nicht darum, eine möglichst hohe Intensität auszuhalten. Unterschiedliche Beschwerden und Trainingsziele benötigen unterschiedliche Programme und Intensitäten. Deshalb wird das Training in der Praxis Auszeit individuell auf Sie abgestimmt.
Was unterscheidet unseren EMP Chair Pro Select von herkömmlichen Magnetstühlen?
Beckenboden und Rücken – zwei Trainingsbereiche, ein System
Viele Systeme zur elektromagnetischen Beckenbodenstimulation konzentrieren sich ausschließlich auf den Beckenboden und arbeiten mit einer Magnetspule im Sitzbereich.
Der EMP Chair Pro Select in der Praxis Auszeit verfügt dagegen über zwei getrennt ansteuerbare Magnetspulen: eine Spule im Sitzbereich für den Beckenboden und eine zusätzliche Spule im Rückenbereich.
Dadurch können wir – abhängig von Ihrer Ausgangssituation und Ihrem Trainingsziel – den Beckenboden, den unteren Rücken oder beide Bereiche miteinander kombiniert trainieren.
Das ist für uns besonders interessant, weil wir den Beckenboden physiotherapeutisch nicht als isolierten Muskel betrachten. Er arbeitet im Zusammenspiel mit der Bauch- und Rückenmuskulatur sowie dem Zwerchfell und ist damit ein wichtiger Bestandteil unserer Körpermitte.
Zwei Spulen bedeuten deshalb nicht einfach „mehr Training“. Sie geben uns mehr Möglichkeiten, das Training individuell auf Sie abzustimmen.
BECKENBODEN
Gezielte Aktivierung über die Sitzspule
Für das neuromuskuläre Training der Beckenbodenmuskulatur.
RÜCKEN
Zusätzliche Spule im Rückenbereich
Für die gezielte Aktivierung der Muskulatur im Bereich des unteren Rückens.
KOMBINATION
Beckenboden & Rücken gemeinsam
Wenn die funktionelle Verbindung von Beckenboden, Rumpf und Rücken Teil des Trainingsziels ist.
Was trainiert wird, entscheidet bei uns nicht das Gerät – sondern Ihre individuelle Ausgangssituation.
Technik allein ist für uns noch kein Trainingskonzept
Ein Beckenboden, der zu wenig Kraft entwickelt, braucht möglicherweise ein anderes Training als ein Beckenboden, der schlecht entspannen kann. Belastungsinkontinenz stellt andere Anforderungen an das Training als plötzlich auftretender Harndrang – und auch Rückenbeschwerden oder Veränderungen nach einer Operation benötigen eine individuelle Betrachtung.
Deshalb setzen wir Sie in der Praxis Auszeit nicht einfach auf den Stuhl und wählen ein Standardprogramm.
Wir verbinden die Möglichkeiten des EMP Chair Pro Select mit unserer physiotherapeutischen Erfahrung in der Beckenbodentherapie. Vor dem Training schauen wir auf Ihre Ausgangssituation, Ihre Beschwerden und Ihr persönliches Ziel. Erst daraus ergeben sich Programm, Trainingsbereich und Intensität.
1. Verstehen, bevor wir trainieren
Vor der ersten Anwendung klären wir Ihre Beschwerden, bisherigen Behandlungen und persönlichen Ziele. Gleichzeitig prüfen wir gemeinsam mögliche Kontraindikationen und ob das elektromagnetische Training für Sie geeignet ist.
2. Individuell statt maximal
Beckenboden, Rücken oder beide Bereiche? Welches Programm? Welche Intensität? Diese Entscheidungen treffen wir anhand Ihrer Ausgangssituation. Die höchste Intensität ist dabei ausdrücklich nicht automatisch die beste.
3. Veränderungen sichtbar machen
Nach einem ersten Trainingsblock überprüfen wir gemeinsam, was sich verändert hat. Dabei betrachten wir nicht nur Ihr persönliches Empfinden, sondern auch konkrete Beschwerden und die zu Beginn festgelegten Ziele. Bereits vorhandene physiotherapeutische Befunde oder Biofeedback-Messungen können dabei einbezogen werden.
Unser Ziel ist nicht, dass der Stuhl für Sie arbeitet.
Unser Ziel ist, dass Ihr Beckenboden wieder besser für Sie arbeitet.
Für wen kann EMP-Training interessant sein?
Beckenbodenbeschwerden können sehr unterschiedlich aussehen – und nicht immer geht es einfach nur um „zu wenig Kraft“. Auch Wahrnehmung, Koordination, Entspannungsfähigkeit und das Zusammenspiel mit der Körpermitte spielen eine wichtige Rolle.
Das elektromagnetische Muskeltraining kann deshalb für Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenssituationen interessant sein. Welche Trainingsform sinnvoll ist, hängt dabei immer von der individuellen Ausgangssituation ab.
BLASE & KONTINENZ
Wenn Sicherheit im Alltag verloren geht
Ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport, plötzlich auftretender Harndrang oder eine Kombination aus beidem können den Alltag deutlich einschränken.
Je nachdem, ob beispielsweise eine Belastungsinkontinenz, eine Drangsymptomatik oder eine Mischform im Vordergrund steht, unterscheiden sich auch Programm und Intensität des Trainings.
BECKENBODEN & KÖRPERWAHRNEHMUNG
Wenn Anspannen allein nicht die Lösung ist
Manche Menschen können ihren Beckenboden kaum wahrnehmen oder gezielt aktivieren. Bei anderen besteht eher zu viel Spannung und das bewusste Loslassen fällt schwer.
Deshalb betrachten wir nicht nur Kraft, sondern auch Wahrnehmung, Ansteuerung und Entspannungsfähigkeit. Gerade bei einem überaktiven oder verspannten Beckenboden ist ein möglichst intensives Training nicht automatisch sinnvoll.
NACH GEBURT ODER OPERATION
Wenn sich die Körpermitte verändert hat
Nach Schwangerschaft und Geburt sowie nach bestimmten gynäkologischen, urologischen oder Prostata-Operationen können sich Wahrnehmung, Kontinenz und Funktion des Beckenbodens verändern.
Nach abgeschlossener Heilung kann das EMP-Training eine Möglichkeit sein, die neuromuskuläre Aktivierung ergänzend zu unterstützen. Nach Geburt und bestimmten Operationen gelten feste Wartezeiten, die wir beim Ersttermin berücksichtigen.
RÜCKEN & KÖRPERMITTE
Wenn Stabilität mehr als Beckenboden bedeutet
Beckenboden, Bauch, Zwerchfell und Rückenmuskulatur arbeiten als funktionelles System zusammen. Deshalb kann je nach Ausgangssituation auch die zusätzliche Rückenspule in das Training einbezogen werden.
Das kann beispielsweise bei fehlender Rumpfstabilität oder bereits abgeklärten chronischen Beschwerden des unteren Rückens interessant sein.
Männer & Beckenboden
Beckenbodentraining ist kein reines Frauenthema. Auch bei Männern können Kontinenz, Schließmuskelfunktion, Beckenbodenwahrnehmung und Veränderungen nach einer Prostataoperation mögliche Trainingsziele sein.
Prävention & aktives Training
EMP-Training kann auch ohne bestehende Erkrankung interessant sein – beispielsweise wenn Wahrnehmung, neuromuskuläre Aktivierung oder Stabilität der Körpermitte gezielt trainiert werden sollen.
Entscheidend ist nicht, ob Ihr Beschwerdebild auf einer Liste steht. Entscheidend ist, was Ihr Beckenboden und Ihre Körpermitte tatsächlich brauchen.
So startet Ihr EMP-Training bei uns
Bevor Sie regelmäßig mit dem EMP Chair Pro Select trainieren, nehmen wir uns Zeit für Ihre persönliche Ausgangssituation. Denn ein sinnvolles Training beginnt für uns nicht mit der Auswahl eines Programms, sondern mit der Frage: Was möchten Sie verändern – und ist das Training für Sie geeignet?
1. Persönlicher Ersttermin
Beim ersten Termin besprechen wir Ihre Beschwerden, bisherigen Behandlungen und persönlichen Trainingsziele. Gemeinsam gehen wir den Sicherheits- und Kontraindikationsbogen durch und klären, ob das elektromagnetische Training für Sie geeignet ist.
2. Individuelle Trainingsplanung
Aus Ihrer Ausgangssituation leiten wir ab, welcher Trainingsbereich und welches Programm sinnvoll sind. Dabei entscheiden wir, ob der Beckenboden, der Rücken oder beide Bereiche kombiniert trainiert werden und mit welcher Intensität Sie beginnen.
3. Ihre erste EMP-Anwendung
Sofern keine Gründe gegen das Training sprechen, findet bereits beim Ersttermin Ihre erste Anwendung statt. Sie lernen die richtige Sitzposition kennen und erfahren, wie sich die elektromagnetischen Impulse anfühlen. Die eigentliche Trainingseinheit dauert 28 Minuten.
4. Training im festen Rhythmus
Wenn Sie sich anschließend für das EMP-Training entscheiden, starten wir zunächst mit einem überschaubaren Trainingsblock. Ihre Anwendungen werden dokumentiert und Programm sowie Intensität bei Bedarf angepasst.
Für einen sinnvollen Trainingsreiz ist Regelmäßigkeit wichtig. Welche Abstände für Sie geeignet sind, besprechen wir individuell mit Ihnen.
5. Verlaufskontrolle nach zehn Anwendungen
Nach zehn Anwendungen ziehen wir bewusst Bilanz: Was hat sich verändert? Welche Beschwerden bestehen noch? Wurde Ihr persönliches Trainingsziel erreicht?
Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob weiteres Training sinnvoll ist, etwas verändert werden sollte oder der Trainingsblock zunächst beendet werden kann.
Ihr persönlicher EMP-Ersttermin
Sicherheitscheck · Bedarfsermittlung · individuelle Trainingsplanung · Einweisung · erste EMP-Anwendung - 45 €
Entscheiden Sie sich anschließend für unser Starterpaket, werden die 45 € vollständig auf den Paketpreis angerechnet.
Über unsere Trainingspakete und die für Sie geeigneten Möglichkeiten informieren wir Sie persönlich nach der Bedarfsermittlung.
Sollte sich beim Ersttermin herausstellen, dass eine EMP-Anwendung aufgrund einer Kontraindikation zunächst nicht oder grundsätzlich nicht möglich ist, umfasst der Ersttermin dennoch die durchgeführte fachliche Beratung und Sicherheitsprüfung.
Sie möchten herausfinden, ob EMP-Training zu Ihrer Situation passt?
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Ersttermin in der Praxis Auszeit.
Sicherheit geht vor: Wann ist EMP-Training nicht oder nur eingeschränkt möglich?
Elektromagnetisches Muskeltraining ist nicht für jeden Menschen geeignet. Das starke Magnetfeld kann insbesondere bei bestimmten Implantaten, elektronischen Geräten im Körper oder verschiedenen gesundheitlichen Situationen eine Anwendung ausschließen oder eine vorherige ärztliche Abklärung erforderlich machen.
Deshalb gehört der persönliche Sicherheits- und Kontraindikationscheck bei uns immer zum Ersttermin.
EMP-Training ist beispielsweise nicht möglich bei:
- Schwangerschaft
- Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator
- bestimmten elektronischen Neuro-, Rückenmarks- oder Schmerzstimulatoren
- Epilepsie
- aktiver Krebserkrankung
- bestimmten Metallimplantaten im Bereich von Becken, Lendenwirbelsäule oder unterer Brustwirbelsäule
- bestimmten relevanten Herzerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen
Vorherige ärztliche Abklärung kann erforderlich sein bei:
- bestimmten Spiralen aus Metall, beispielsweise Kupfer- oder Goldspiralen
- implantierten Pumpen
- Cochlea-Implantaten
- Einnahme bestimmter hoch dosierter blutverdünnender Medikamente
- einem Schlaganfall innerhalb der vergangenen zwei Jahre
- ungeklärten neurologischen Beschwerden im Bereich von Rücken oder Beinen
- bestimmten akuten oder bislang nicht abgeklärten Rückenbeschwerden
Manchmal heißt es auch einfach: noch etwas warten.
Bei akuten Infekten, Fieber oder Entzündungen wird das Training verschoben. Auch nach Operationen und einer Geburt gelten Heilungs- und Wartezeiten.
Nach einer Geburt beginnen wir mit dem EMP-Training frühestens nach 12 Wochen und nach abgeschlossener Heilung. Nach Operationen richtet sich der Trainingsbeginn unter anderem nach Art und Zeitpunkt des Eingriffs; für bestimmte Eingriffe gelten ebenfalls längere Wartezeiten.
Sie tragen ein Implantat oder sind unsicher?
Informieren Sie uns bitte möglichst bereits bei der Terminvereinbarung, wenn Sie einen Herzschrittmacher, Defibrillator, Neurostimulator, ein anderes elektronisches Implantat oder Metall im Bereich von Becken oder Wirbelsäule tragen.
Bitte entscheiden Sie nicht allein anhand dieser Übersicht, ob das EMP-Training für Sie geeignet ist. Im Ersttermin prüfen wir die möglichen Kontraindikationen gemeinsam und klären bei Bedarf, ob vor dem Training eine ärztliche Beurteilung notwendig ist.
Gut zu wissen: Der EMP Chair Pro Select wird zur neuromuskulären Aktivierung und zum Muskeltraining eingesetzt. Das Training ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder medizinische Behandlung.
Häufige Fragen zum EMP-Training
Sie möchten genauer wissen, wie sich das Training anfühlt, wie häufig es durchgeführt wird oder was Sie beachten müssen? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.
Nein. Das EMP-Training findet vollständig bekleidet statt. Am besten tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie entspannt sitzen können.
Vor der Anwendung werden Gegenstände wie Schlüssel, Münzen, Karten oder andere metallische beziehungsweise elektronische Gegenstände aus den Taschen entfernt. Beim Ersttermin zeigen wir Ihnen außerdem die richtige Sitzposition.
Die elektromagnetischen Impulse lösen deutlich wahrnehmbare Muskelkontraktionen aus. Je nach Programm können sich diese unterschiedlich anfühlen – beispielsweise wie ein rhythmisches Klopfen, Anspannen oder Vibrieren.
Die Anwendung soll deutlich spürbar, aber nicht schmerzhaft sein. Die Intensität kann jederzeit angepasst werden.
Nein. Die Muskelkontraktionen werden durch die elektromagnetischen Impulse ausgelöst.
Das bedeutet aber nicht, dass aktives Beckenbodentraining unwichtig wird. Gerade Wahrnehmung, bewusste Ansteuerung, Entspannung und der Transfer in Alltag und Belastung bleiben wichtige Bestandteile eines funktionierenden Beckenbodens.
EMP ersetzt aktives Training nicht – es kann es sinnvoll ergänzen.
Eine reguläre EMP-Anwendung dauert 28 Minuten. Für Ihren Ersttermin planen wir mehr Zeit ein, da zusätzlich der Sicherheitscheck, die Bedarfsermittlung, die individuelle Trainingsplanung und Ihre Einweisung stattfinden.
EMP ist als Muskeltraining angelegt und nicht als einmalige Anwendung. Häufig werden Anwendungen in einem regelmäßigen Rhythmus durchgeführt.
In der Praxis Auszeit legen wir die Trainingsplanung jedoch nicht ausschließlich anhand einer pauschalen Sitzungszahl fest. Wir beginnen mit einem definierten Trainingsblock und überprüfen nach zehn Anwendungen den Verlauf, bevor wir über eine Fortsetzung entscheiden.
Das ist individuell sehr unterschiedlich. Ausgangssituation, Trainingsziel, Regelmäßigkeit und Art der Beschwerden spielen dabei eine Rolle.
Manche Menschen nehmen Veränderungen bereits während der ersten Anwendungen wahr, bei anderen benötigt neuromuskuläres Training mehr Zeit. Deshalb versprechen wir bewusst keinen bestimmten Zeitpunkt oder Trainingserfolg.
Entscheidend ist für uns nicht eine einzelne Sitzung, sondern die Entwicklung im Verlauf.
Nein. Mehr ist nicht automatisch besser.
Eine Beckenbodenschwäche kann eine andere Intensität benötigen als beispielsweise eine Drangsymptomatik oder ein Beckenboden, der ohnehin zu viel Spannung aufweist. Auch beim Rückentraining richtet sich die Intensität nach Ausgangssituation und Trainingsziel.
Deshalb legen wir Programm und Intensität individuell fest und passen sie im Verlauf bei Bedarf an.
Ein Beckenboden kann nicht nur zu schwach, sondern auch überaktiv oder schlecht entspannungsfähig sein. In solchen Situationen wäre ein möglichst intensives Kräftigungstraining nicht automatisch sinnvoll.
Ob und in welcher Form EMP eingesetzt werden kann, muss deshalb individuell beurteilt werden. Bei Schmerzen oder ungeklärten Beschwerden kann zunächst eine weitere physiotherapeutische oder ärztliche Abklärung notwendig sein.
Ja. Beckenbodentraining ist keineswegs ein reines Frauenthema.
Auch bei Männern können beispielsweise Kontinenz, Schließmuskelfunktion, Wahrnehmung und Ansteuerung des Beckenbodens oder Veränderungen nach einer Prostataoperation mögliche Trainingsziele sein.
Grundsätzlich kann EMP nach abgeschlossener Heilung interessant sein. Es gelten jedoch entsprechende Wartezeiten und individuelle Voraussetzungen.
Nach einer Geburt beginnen wir frühestens nach zwölf Wochen und nach abgeschlossener Heilung. Nach Operationen hängt der mögliche Trainingsbeginn unter anderem von Art und Zeitpunkt des Eingriffs ab. Dies klären wir vor der Anwendung.
Der Beckenboden ist auch an sexuellen Funktionen beteiligt. Veränderungen seiner Wahrnehmung, Ansteuerung oder Spannung können deshalb mit Veränderungen des sexuellen Empfindens oder der Funktion zusammenhängen.
Sexuelle Beschwerden können jedoch sehr unterschiedliche Ursachen haben. EMP verstehen wir deshalb nicht als pauschale Behandlung sexueller Funktionsstörungen, sondern gegebenenfalls als einen Baustein innerhalb eines individuell abgestimmten Beckenbodentrainings.
Nein – und genau das ist auch nicht unser Konzept.
Der EMP Chair Pro Select erweitert unsere Möglichkeiten der neuromuskulären Aktivierung. Je nach Ausgangssituation können physiotherapeutische Befunderhebung, aktives Beckenbodentraining, Biofeedback, Eigenübungen oder weitere Maßnahmen weiterhin sinnvoll sein.
Wir setzen Technik dort ein, wo sie einen sinnvollen Beitrag zum individuellen Trainingsziel leisten kann.
Dann verkaufen wir Ihnen nicht automatisch die nächsten Anwendungen.
Wir schauen gemeinsam auf den bisherigen Verlauf: Wurde regelmäßig trainiert? Waren Programm und Intensität passend? Haben sich vielleicht kleine Veränderungen ergeben? Gibt es andere Faktoren, die berücksichtigt werden sollten?
Bei ausbleibender Verbesserung, einer Verschlechterung oder neuen Beschwerden kann auch eine weitere physiotherapeutische oder ärztliche Abklärung sinnvoll sein.
Der Einstieg erfolgt bei uns immer über den persönlichen EMP-Ersttermin. Dabei prüfen wir zunächst mögliche Kontraindikationen, erfassen Ihre Ausgangssituation und legen das individuelle Vorgehen fest.
So stellen wir sicher, dass Sie nicht einfach irgendein Programm absolvieren, sondern das Training zu Ihnen passt.
Finden Sie heraus, was Ihre Körpermitte braucht
Beckenbodenbeschwerden sind individuell – und genauso individuell sollte auch das Training sein.
Wenn Sie wissen möchten, ob das EMP-Training für Ihre persönliche Situation geeignet ist, nehmen wir uns beim Ersttermin Zeit für Ihre Ausgangssituation, Ihre Ziele und einen sorgfältigen Sicherheitscheck.
Gemeinsam entscheiden wir, ob und wie das Training mit dem EMP Chair Pro Select für Sie sinnvoll eingesetzt werden kann.
Beckenboden · Rücken · individuelle Trainingsplanung · physiotherapeutische Kompetenz
Persönlicher Ersttermin 45 € · inklusive Sicherheitscheck, Bedarfsermittlung, Einweisung und erster EMP-Anwendung, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Bei anschließender Buchung des Starterpakets werden die 45 € vollständig angerechnet.
Hinweis: Das EMP-Training dient der neuromuskulären Aktivierung und dem Muskeltraining. Es ersetzt keine erforderliche ärztliche Diagnostik oder medizinische Behandlung. Bei unklaren, neu aufgetretenen oder zunehmenden Beschwerden empfehlen wir vor Trainingsbeginn eine entsprechende medizinische Abklärung.
